Wenn Du das Gewebe Deines Fliegengitters selbst erneuern möchtest, brauchst Du zwei Dinge: die passende Kederschnur, die das Gewebe in der Nut des Rahmens festhält, und ein Werkzeug, mit dem Du den Keder sauber eindrückst. Beides findest Du hier, abgestimmt auf unsere Spannrahmen-Systeme.
Für ein sauberes Ergebnis brauchst Du einen Keder und ein Werkzeug. Welcher Keder der richtige ist, hängt vom Gewebe ab, beim Werkzeug entscheidest Du zwischen einfach und komfortabel.
| Artikel | Wofür | Passend zu | Besonderheit |
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Keder
Keder, 5 mm
Zum Artikel →
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Hält das Gewebe in der Nut des Rahmens | Fiberglasgaze, Pollenschutz- und Durchsichtgewebe | Der Standardkeder für die gängigen Gewebe |
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Keder
Petscreen-Keder, 4 mm
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Hält das Gewebe in der Nut des Rahmens | Petscreen-Gewebe | Dünner als der Standardkeder, da Petscreen kräftiger ist |
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Werkzeug
Kedereindrücker
Zum Artikel →
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Drückt den Keder in die Nut | Alle Keder | Das einfache Basiswerkzeug, günstig und bewährt |
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Werkzeug
Screenmouse Kedereinroller
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Rollt den Keder in die Nut ein | Alle Keder | Komfortabler bei größeren Flächen, gleichmäßiges Ergebnis |
Es gibt zwei Kederstärken, und die Wahl richtet sich nach dem Gewebe, das Du verwendest:
5 mm für die gängigen Gewebe wie Fiberglasgaze, Pollenschutz- und Durchsichtgewebe. 4 mm für Petscreen, denn dieses Gewebe ist kräftiger und braucht in derselben Nut entsprechend mehr Platz.
Wenn Du unsicher bist, welcher Keder zu Deinem Rahmen und Gewebe passt, frag kurz bei uns nach, das ist schneller als ein zweiter Anlauf beim Bespannen.
Ein Fliegengitter selbst zu bespannen ist einfacher, als viele denken. Der Rahmen hat eine umlaufende Nut, in die zuerst das Gewebe und dann die Kederschnur gedrückt wird. Der Keder klemmt das Gewebe fest und spannt es dabei gleichmäßig. Solange der Rahmen selbst intakt ist, sparst Du damit die Kosten für einen kompletten Neukauf, und in der Regel ist die Sache in wenigen Minuten erledigt.
Die Kederstärke muss zum Gewebe passen, denn Keder und Gewebe teilen sich dieselbe Nut. Ist der Keder zu dick, bekommst Du ihn nicht sauber hinein, ist er zu dünn, hält das Gewebe nicht zuverlässig.
Beim Werkzeug hast Du die Wahl zwischen zwei Varianten. Der klassische Kedereindrücker ist das günstige Basiswerkzeug: Du führst ihn entlang der Nut und drückst den Keder Stück für Stück hinein. Der Screenmouse Kedereinroller arbeitet mit einem Rollenkopf und gleitet leichter durch die Nut, das ist angenehmer, wenn Du größere Rahmen bespannst oder gleich mehrere Elemente vor Dir hast. Beide Werkzeuge funktionieren mit allen Kedern.
Die Kederschnur bekommst Du bei uns passend zur benötigten Länge. Als Faustregel brauchst Du den Umfang Deines Rahmens plus etwas Reserve, damit Du an den Ecken sauber arbeiten kannst. Wenn Du unsicher bist, welche Länge Du brauchst, schick uns die Maße Deines Rahmens, wir rechnen es Dir aus.
Das richtet sich nach dem Gewebe: Für Fiberglasgaze, Pollenschutz- und Durchsichtgewebe nimmst Du den 5-mm-Keder. Für das kräftigere Petscreen-Gewebe brauchst Du den dünneren 4-mm-Petscreen-Keder, weil das Gewebe in der Nut mehr Platz einnimmt. Im Zweifel frag kurz bei uns nach.
Der Keder ist eine flexible Gummischnur, die in die umlaufende Nut des Spannrahmens gedrückt wird. Sie klemmt das Gewebe darin fest und spannt es gleichzeitig. Dadurch braucht es weder Kleber noch Schrauben, und das Gewebe lässt sich jederzeit wieder austauschen.
Beide führen zum Ziel. Der Kedereindrücker ist das günstige Basiswerkzeug und reicht für einzelne Rahmen völlig aus. Der Screenmouse Kedereinroller rollt statt zu drücken und gleitet leichter durch die Nut, das ist komfortabler bei großen Flächen oder wenn Du mehrere Elemente bespannst.
Als Faustregel den Umfang Deines Rahmens plus etwas Reserve für die Ecken. Bei einem Rahmen von 100 x 120 cm wären das also rund 4,40 Meter Umfang plus Zugabe. Wenn Du die Maße Deines Rahmens hast, rechnen wir Dir die Länge gerne aus.
Grundsätzlich ja, wenn er noch elastisch und unbeschädigt ist. Nach Jahren im Rahmen wird der Keder allerdings oft hart und spröde, dann hält er das neue Gewebe nicht mehr zuverlässig. Da Keder günstig ist, lohnt sich der gleichzeitige Austausch meistens, gerade wenn Du das Gewebe ohnehin erneuerst.
Meistens liegt es daran, dass an einer Seite zu stramm gezogen wurde. Lege das Gewebe locker auf und lass den Keder die Spannung erzeugen, statt selbst zu ziehen. Arbeite umlaufend und gleichmäßig, dann verteilt sich die Spannung von allein. Falls es beim ersten Versuch nicht passt, kannst Du den Keder wieder herausziehen und neu ansetzen.
Schick uns die Maße Deines Rahmens und sag uns, welches Gewebe Du verwendest, wir sagen Dir, welcher Keder passt und wie viel Du brauchst. Persönliche Beratung direkt vom Hersteller, ohne Zwischenhändler.